What is it about?
Forschungsleistung und Reputation bemessen sich in der Regel an individuellen Erfolgen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Neue Erkenntnisse und Ideen sind ihren Urhebern klar zuzuordnen.Wehe dem, der da heutzutage plagiiert! Ein Blick in die Vergangenheit relativiert unseren heutigen Umgang mit geistigem Eigentum und Plagiaten.
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Why is it important?
Plagiarismus ist nicht nur ein Problem gegenwärtiger Wissenschaft, sondern ein Phänomen, das sich historisch immer wieder gewandelt hat. Ob in Zeiten von Verbundforschung individuelle Leistungen tatsächlich zuordnbar und bewertbar sind und wie es statt dessen gehen könnte, zeigt dieser Aufsatz. Neuere Entwicklungen, die die Zuordnung individueller Formulierungen von wissenschaftlichen Erkenntnissen zusätzlich erschweren (KI) sind hier noch gar nicht berücksichtigt.
Perspectives
Die Historizität wissenschafltlichen (Fehl-)Verhaltens zeigt sich mittlerweile nicht mehr nur in der Diskussion über Plagiarismus, sondern inzwischen vor allem im Einsatz von Künstlichen Inteligenzen (Z.B. LLM, Bild-generatoren etc.), die wissenschaftlichem (Fehl-)Verhalten neue Dimensionen verleihen und deren Detektion erschweren und auch neue philosophische und wissenssoziologische Dimensionen annehmen. Die strukturalistisch geprägte Debatte um den Tod des Autors bekommt mit dem Einsatz von KI-Instrumenten eine ganz neue Perspektive und auch wissenschaftsethische Fragestellungen müssen neu überdacht werden.
Dr. phil Markus Malo
Universitat Stuttgart
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This page is a summary of: Skandalon Plagiarismus?, Forschung & Lehre, September 2021, Erich Schmidt Verlag GmbH and Co. KG,
DOI: 10.37307/j.0945-5604.2021.09.06.
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