What is it about?
In der ‚westlichen‘ Zivilisation spielt der Begriff der Natur eine zentrale Rolle, und die abrahamitischen Religionen haben dazu entscheidend beigetragen. Die Rede von der Welt als Schöpfung ändert jedoch ihre Tiefenbedeutung, wenn die Natur in der Moderne zur Umwelt wird. Seit den 1960er Jahren hat sich eine ökologisch reflektierte Theologie mit der Frage auseinanderzusetzen, wie im Kontext der Umweltproblematik und des menschgemachten Klimawandels die Vorstellung eines Schöpfergottes ökologisch neu zu interpretieren ist. Dabei kommt Interkultureller Theologie aufgrund ihres Bewusstseins für Kontextualität die besondere Aufgabe zu, die Beziehung zwischen Glaube und Klimawandel näher zu bestimmen. Vor dem Hintergrund der Diskussion über das Anthropozän und dessen mögliche Ablösung durch das Ökozän ist sie dazu herausgefordert, die Vision einer Erde als Heimat, in der Mensch und Umwelt eine lebendige Gemeinschaft bilden, mitzugestalten und Wirklichkeit werden zu lassen.
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This page is a summary of: Anthropozän und Klimawandel, January 2024, Springer Science + Business Media,
DOI: 10.1007/978-3-662-66324-0_70-1.
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